Los Angeles - in der Stadt der Engel

...und Einstimmung auf Zuhause


1. Strandimpressionen

Waren wir gerade noch inmitten der prallen Natur des Joshua Tree NP erreichten wir nun Los Angeles und waren bereit für die letzten Urlaubstage der ganz anderen Art. Zivilisation, Lärm, Autoverkehr und viele Menschen warteten nun auf uns und wir waren offen für alles. 

Wir logierten etwas abseits der lauten City im Best Western Plus des Stadtteils Gardena, wo wir ein großes modernes Zimmer bezogen hatten und uns gleich auf den Weg machten zum nahe gelegenen Manhattan Beach.

 

Ein Parkplatz war schnell gefunden und wir genossen einen gemütlichen Spaziergang entlang der Seepromenade, die an großzügigen Strandhäusern vorbei führte und einen traumhaften Blick auf den am breiten Sandstrand anbrandenden Pazifik eröffnete.


Bei lauschigen 25 Grad, blauem Himmel und einer sanften Brise ließen wir uns von der chilligen Atmosphäre begeistern. Gestern noch inmitten einer trockenen Wüstenlandschaft, heute Strandatmosphäre pur, die nach Müßiggang, Leichtigkeit und süßes Nichtstun schrie. Was für ein Kontrast und was für eine perfekte Szenerie, bestens geeignet zum Umschalten auf die laute Großstadt, die nun auf uns wartete.

2. Los Angeles - die Stadt der Engel

Die beiden nächsten Tage gehörten der Erkundung der Stadt Los Angeles inklusive Shopping Tour. Um dem legendären Autoverkehr in der City zu umgehen nutzten wir dazu die verschiedenen Routen des Hop On - Hop Off Sightseeing Busses, mit dem wir uns in die verschiedenen Ecken der Stadt chauffieren ließen, waren aber auch einige Kilometer im Auto unterwegs und plagten uns mit Tausenden anderer Autoverkehr durch den horrenden  Verkehr dieser lebendigen Stadt.

Erste Eindrücke sammelten wir im Griffith Park, wo wir in einem kurzen Walk zum Observatory spazierten, von wo aus ein toller Ausblick auf LA Downtown sowie zum Hollywood Schriftzug möglich war, eine sehr schöne Einstimmung auf die Eindrücke, die noch auf uns einstürzen sollten.

 

Besonders gut gefiel uns ein Bummel über die Marina del Rey mit seinen hübschen bunten Häuschen, dem Leuchtturm, den chillenden Robben und angeleinten Booten, die entspannte Urlaubsatmosphäre vermittelten. Obgleich sichtbar bereits Nachsaison war und verhältnismäßig wenige Menschen diesen Ort bevölkerten.


Die Busfahrt war entspannt und wir erhielten ohne große Anstrengung einen Eindruck von Beverly Hills, Santa Monica, Venice Beach, von den Einkaufsmeilen auf dem RodeoDrive und Brentwood und natürlich Downtown LA und Hollywood. Immer wieder stiegen wir aus um uns die Füße zu vertreten, ein bißchen in den Geschäften zu bummeln, Kaffee zu trinken und überhaupt ein Feeling für die Stadt zu bekommen.

 

Und da wir schon mal da waren gehörte natürlich auch Hollywood zum Mittelpunkt unseres Interessen. Unmengen Menschen säumten die Straßen rund um das Dolby Theatre und es machte schon Spaß, auf dem Walk of Fame zu flanieren und bekannte Künstler und Schauspieler zu entdecken.

 

Andererseits erschien uns der Hype um diesen Ort nicht unbedingt gerechtfertigt, waren doch die Häuser, Theater, Bars und Restaurants doch sichtbar in die Jahre gekommen und vermittelten uns die Sehnsucht nach der guten alten Zeit, die dieser Ort wohl schon lange nicht mehr gesehen hat. 


Unsere besondere Aufmerksam beanspruchte  an diesem Nachmittag die Vorbereitung des roten Teppichs, da am Abend die Verleihung des Latin Music Amerika Award anstand und Presse, Organisatoren und Moderatoren vor den Toren des Dolby Theatres probten und auch ausgewählte Zuschauer in die Art und Weise des Applaudieren eingewiesen wurden. Als die Prominenz in ihren schwarzen glänzenden Edelkarossen vorfuhr hatten wir zwar keinen Promi erkannt, doch irgendwie spannend war es schon.

 

Mit einem Pizza inmitten des Trubels von Hollywood beschlossen wir unseren Aufenthalt in der Stadt der Engel, was gleichzeitig bedeutete, dass dieser herrliche Urlaub definitiv zu Ende ging.

 

Am nächsten Tag verließen wir Los Angeles, regelten die Notwendigkeiten am Flughafen und verkürzten uns die Wartezeit bis zum Flug in der wirklich hervorragenden VIP-Lounge des Flughafens, wo uns die Zeit wie im Flug verging.

 

Die A-380 brachte uns dann in einem ruhigen und planmäßigen Flug zurück in die Heimat.

 

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